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Vogelsand, wichtig und praktisch

Vogelsand ist ein besonders sauber aufbereiteter Sand, der bei regelmäßigem Wechsel und Reinigung des Vogelkäfigs optimale Hygiene sowie auch einen Schutz vor Ungeziefer für die Vögel bieten kann. Die meisten Sorten sind mit Kalk und Muschelgrit angereichert, was der Gesundheit des Vogels sehr entgegenkommt, denn so wird eine Stärkung des Knochenbaus erreicht. Zudem unterstützen die feinen Sandkörner  innerhalb des Organismus des Vogels die Zerkleinerung der Nahrung und sorgen damit für eine gesunde Verdauung. Viele Sorten sind zudem mit Duftstoffen angereichert.Hier gibt es interessante Infos in bild.deVogelsand

Einstreu aus Sand :Allgemein

Nicht selten wird die Bedeutung des Produkts für die Gesundheit der Tiere unterschätzt. Dabei ist der Sand für Vögekäfige ein sehr wichtiger Bestandteil für die Hygiene innerhalb des Käfigs. Durch ihn lässt sich der Boden des Käfigs einfacher reinigen. Auch benötigt der Vogel den Sand für seine Gefiederpflege sowie für seinen Stoffwechsel. Wichtig ist allerdings, dass er  immer  frisch gekauft wird und dass keine anderen Sandarten – beispielsweise Meeressand – im Vogelkäfig zur Anwendung gelangen. Hierfür gibt es wichtige Gründe. Einer davon liegt in der Formgebung , die abgerundet ist. So kann der Vogel sich beim Verzehr der Körnchen nicht innerlich verletzen. Weiterhin enthalten andere Sandarten oftmals Keime, die den Vogel erkranken lassen könnten.

Wie viel Sandeinstru sollte man in den Käfig geben?

Da  er der Hygiene des Käfigs sowie auch des Vogels dient, ist es sehr wichtig, dass der Käfigboden mit einer nicht zu dünnen Schicht Sand ausgestreut wird. Mindestens einmal wöchentlich, je nach Verschmutzungsgrad auch alle drei Tage, sollte ein kompletter Wechsel des Vogelsandes stattfinden. Das hängt auch davon ab, wie viele Vögel in dem Käfig leben. Je mehr, umso dicker sollte die Schicht sein und umso häufiger sollte auch gewechselt werden. Zwischendurch kann man die kleinen Kotbällchen auch mit einem Löffel aus dem Käfig entfernen.

Wie oft sollte man den Vogelsand wechseln?

Je nach Anzahl der Bewohner des Käfigs und dem Verschmutzungsgrad kann es notwendig sein, dass der Käfig alle drei Tage gereinigt werden muss und dass auch der Sand in diesem Rhythmus komplett gewechselt werden muss. Mindestens einmal wöchentlich sollte der Vogelsand allerdings komplett ausgetauscht werden. Dazu wird zunächst der Sand komplett entfernt. Die Bodenschale des Käfigs wird dann mit heißem Wasser gründlich ausgewaschen und gründlich trocken gerieben. Nun kann frischer Sand in die Bodenschale eingefüllt werden. Für die Reinigung des Käfigs dürfen keine handelsüblichen Haushaltsreiniger verwendet werden.

Besser sind spezielle Desinfektionsmittel aus dem Zoofachhandel, die auf Jodbasis arbeiten und für Vögel unschädlich sind. Von diesem gibt man einige Tropfen in das Reinigungswasser und reinigt dann den Käfig und die anderen Gegenstände.
 Sämtliche gereinigten Gegenstände einschließlich der Bodenschale müssen nach der Reinigung gründlich mit klarem Wasser ausgespült und abgetrocknet werden, denn der Vogel darf mit den Resten des Reinigungsmittels nicht in Berührung kommen.

Grundsätzlich sind Empfehlungen für den Reinigungsrhythmus und den Austausch von Vogelsand nur pauschal zu sehen. Immer dann, wenn der Käfig verschmutzt erscheint, muss er zugunsten der Hygiene und damit der Vogelgesundheit gereinigt werden.

Ist der Boden schon so verschmutzt, dass mehr Vogelschmutz als frischer Sand erkennbar ist, dann ist es wirklich höchste Zeit, den Sand auszutauschen – unabhängig davon, wann der letzte Austausch stattfand. Da die Vögel im Sand herumpicken, nehmen sie in einem verschmutzen Käfig mehr Keime auf und können somit schneller erkranken.

Die Grundreinigung des Käfigs muss einmal wöchentlich stattfinden. Dann werden auch Näpfe und Tränke sowie das Badehaus und die Sitzstangen gründlich gereinigt.

Wie benutzt man Einstreu aus Sand?

Es gibt inzwischen viele Alternativen zur Sandeinstreu, um den Boden des Käfigs auszustreuen. Selbst wenn man spezielle Erde oder aber eine alternative Einstreu für den Käfig verwendet, sollte man immer etwas Vogelsand und besonders Grit für den oder die Vögel bereitstellen. Diese kleinen Steinchen benötigen Vögel für eine gesunde Verdauung zusätzlich zu Nahrung. Sehr einfach und in der richtigen Dosierung sind die Zusatzstoffe im Vogelsand vorhanden.

Wenn man sich als Haustier einen Vogel zulegt, sollte man auch den passenden Vogelkäfig in der richtigen Größe erstehen.  Die Größe richtet sich nach der Anzahl der Vögel. Die Einrichtung des Käfigs spielt, genauso wie die Hygiene durch Verwendng von Sandeinstreu, eine wichtige Rolle.

Inzwischen gibt es viele Warnungen vor der Verwendung von Vogelsand. Angeblich neigen gerade Wellensittiche dazu, viel zu viel Sand aufzunehmen und dann davon krank zu werden. Ein sogenannter Sandmagen soll sich so bilden, der letztlich zum Tod des Tieres führt.
Dies ist ein irreführender Eindruck, denn tatsächlich ist es so, dass es eben so ist, dass ein Vogel, der bereits an einer Erkrankung des Verdauungstraktes instinktiv mehr Grit und Sand aufnimmt und ansonsten keine Körner frisst. So kann sich dann – allerdings aufgrund der bereits vorhandenen Erkrankung – mehr Sand im Magen ansammeln. Es ist aber keinesfalls die Todesursache eines Vogels, wenn ihm dieser Sand zur Verfügung gestellt wird. Bei gesunden Vögeln kommen diese Sandansammlungen bei der Verwendung von Vogelsand nicht vor.

Wo kommt Vogelsand her?

Vogelsand entstammt – wie auch andere Sandarten – üblicherweise einer Sandgrube. Allerdings wird der Vogelsand für die Verwendung beim Tier, also der Sand für Stubenvögel, dann besonders fein gemahlen, damit er für den Vogel die richtige Stärke hat. Der Vogel nimmt den Sand als Verdauungshilfe auf und ein zu grober Sand könnte hier zu Verletzungen führen. Weiterhin wird der Vogelsand auch gereinigt und tiergerecht desinfiziert, damit sich keine Infektionen im Käfig ausbreiten können. Zudem wird der Sand auch noch mit Muschelgrit angereichert, damit er für den Vogel ausreichend Nährstoffe bietet.

Warum Vogelsand verwenden?

Als Bodenbelag für Vogelkäfige muss man den Vogelsand nicht zwingend verwenden. Allerdings sollte dem Vogel trotzdem immer eine Portion Sand angeboten werden. Sowohl der Grit, der im Sand enthalten ist als auch der Sand selbst sind für die Gesundheit – speziell die Verdauung – des Vogels sehr wichtig. Anstelle von Sand als Bodenbelag für den Vogelbauern kann man – wenn dem Vogel Sand angeboten wird, auch spezielle Erde oder alternative Einstreu nutzen.

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